Neu: Puppenhaus des Monats! Gastbloggerin Annemieke schreibt über ihr Puppenhaus Nummer... äh, Nummer 10?

Neu auf der Website ist das Puppenhaus des Monats. Und diesen ersten Monat präsentieren wir euch Annemieke Molenaars wunderschönes Haus! Als ich sie fragte, was sie so an Puppenhäusern liebt und wie sie an all die Dekoartikel kommt, erzählte sie mir gern mehr. Hier ist ihre Geschichte.

Annemieke: Vor einem Jahr verliebte ich mich in ein Puppenhaus, das ich auf einer Einrichtungsseite entdeckt hatte. Miniaturen haben mich schon immer fasziniert. Nicht irgendwelche Miniaturen, sondern lebensechte, winzige Möbel und Accessoires. Ich baute ein Haus nach dem anderen. Aus Platzgründen verkaufte ich schließlich acht davon. Und alle haben ein neues Zuhause gefunden.

Mein erstes Haus war ein Ikea-Haus. Es ist so eine Art Vitrine in Form eines Puppenhauses. Es platzte schnell aus allen Nähten, also beschloss ich, es zu verkaufen und mir ein größeres zuzulegen. Aber damit war die Sache noch nicht erledigt; ein Thema nach dem anderen tauchte auf. Nach all der Arbeit wollte ich mir unbedingt ein richtiges Zuhause schaffen. Also bin ich zum Ikea-Haus zurückgekehrt. Dieses Modell heißt Flisat.

Wie bin ich dabei vorgegangen?

Mein lieber Mann hat zuerst das Haus aufgebaut. Dann habe ich alles, was ich haben wollte, weiß gestrichen. Zuerst habe ich grundiert und dann mit matter Farbe überzogen. Da alles wasserbasiert ist, bleibt es schön weiß und riecht nicht so stark. Ich hatte schon alle Drucke, die ich unbedingt verwenden wollte, zusammengesucht. Im Erdgeschoss hängt die wunderschöne Tapete von vtwonen. Ich habe sie von der vtwonen-Website heruntergeladen und vor dem Drucken etwas verkleinert. Mein Computer kann das automatisch. Im Obergeschoss ist eine Tapete der Künstlerin Laura Blythman. Hier bin ich genauso vorgegangen. Für das Badezimmer wollte ich einen robusten, industriellen Look. Dafür habe ich das Kartenset von Action verwendet und mich für einen Betonboden entschieden. An der Wand ist ein Wabenmuster. Das habe ich als Druckvorlage von der Skattich-Website. Und dann kommt der schönste Teil: Dekorieren!

Im Erdgeschoss bestellte ich ein Ecksofa, einen Teppich, Kissen, einen Korb, eine Felldecke und einen Ofen von Skattich. Der Tisch besteht aus einer Baumstammscheibe mit Rollen, die von einem Miniatur-Einkaufswagen stammt. Ich habe ihn in der Facebook-Gruppe „Modern Dollhouse“ von einer anderen Kreativen gekauft. Mein Lieblingsstück steht ebenfalls im Wohnzimmer: der Miniatur-Eames-Schaukelstuhl. Gekauft habe ich ihn bei Superstudio Nederland. Die Versandkosten waren leider hoch, aber es hat sich gelohnt. Der Magis Me Too Welpe ist von Shapeways.

Den Küchentisch habe ich selbst gebaut. Als Schränke habe ich kleine Kisten verwendet, und ein Aga-Herd steht dort. Beides habe ich bei Skattich gekauft, genau wie das Geschirr. Die Torte hat Madame Mini über Marktplaats bestellt.

Im Badezimmer steht ein Fernsehschrank, den ich zu einem Waschtisch umfunktioniert habe. Die Waschbecken stammen ebenfalls von Skattich. Auch der Jute-Teppich, die Pflanze und der Korb sind von ihnen. Die wunderschöne Badewanne wurde von jemandem aus der Facebook-Gruppe „Modern Dollhouse“ im 3D-Druckverfahren hergestellt. Die Toilette ist von Hape, einer Marke für Puppenhausmöbel. Im Schlafzimmer steht ein schönes Doppelbett mit einer hübschen Tagesdecke und einer Kommode. Auch diese Möbelstücke stammen von Skattich. Zur Dekoration habe ich mir einen hübschen Makramee-Kleiderbügel von Knottingonthewall (über Instagram) anfertigen lassen und meinen Traumfänger von Catchuponthestars (ebenfalls über Instagram) handgefertigt. Ich hoffe, meine Tipps und die Adressen für Puppenhausmöbel sind hilfreich.

(geschrieben von Annemieke Molenaar Instagram @mieke.anne1983)